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Deutschlandpassmonat

August Extravaganza



Dienstag, 18. November 2008

WWE Smackdown 14.11.2008 Nürnberg

Von zico32, 09:52
 

WWE Smackdown+ECW Live Tour – Freitag 14.11.2008 – 6000 Zuschauer

Arena Nürnberger Versicherungen - Nürnberg

 

WWE Smackdowntour die Zweite, als Auftakt einer langen Wochenendtour in den ganz hohen Norden. Freitag Nachmittag die sieben Sachen gepackt und mit dem Lied des Jahres zum Regensburger Bahnhof gefahren. Der anvisierte ICE fuhr schon mal nicht, also eine normale Bummelbahn über Amberg bestiegen. Brachte mich jetzt nicht in zeitliche Schwierigkeiten und war vom Ticket her auch die klügere Wahl, musste ich mich ja noch in Nürnberg mit der S-Bahn fortbewegen. Schnell die Reisetasche ins Lettem’ sleep Hostel an der Frauentormauer gebracht, keine 500 m vom Banhof weg. Der Check-In erfolgte im Stakkato, da hatte ein Mensch einen Blick für meine Bedürfnisse. Und schon konnte es zum Frankenstadion gehen.

Der Einlass dieses Mal viel besser organisiert als in München und auch eine freudige Überraschung beim Sitzplatz. Dieses Mal hatte ich also Innenraumkarten und saß gute 10 m von der Eintrittsrampe weg. Das nene ich mal die WWE-Stars hautnah erleben (dazu später noch mehr). Dafür war die Sicht in den Ring etwas mangelhaft.

Vor Veranstaltungsbeginn machte Carsten Schäfer noch Werbung für das neue Konsolenspiel Raw Vs. Smackdown und schon verkündete der Ringsprecher den Beginn des Kampfabends.

Es ging gleich mit reichlich Pops los als die Colon Brothers ihre Tag-Team-Titel gegen die alten Champions Miz+Morrison aufs Spiel setzten. Recht langer Vorlauf, dann aber ein gutes abwechslungsreiches Match und die Titel blieben bei den Champions.

Und auch das zweite Match des Abends ging um Ruhm und Titelehre. Michelle MC Cool verteidigte Ihre Divas Championship gegen Natalya, der Tochter von Jim The Anvil Neidhart.

Special Referee war Maria, und die half dann auch nach dem Match Michelle MC Cool die Attacken von Maryse und Natalya abzuwehren.

Das nächste Match war ein Squash-Match. Dachte ich zuerst an einen bayrischen Jobber weil das Match auch vom deutschen WWE-Magazin präsentiert wurde so handelte es sich wohl um Ryan Braddock der Fallobst für den Great Khali spielen durfte.

Die Länge des Matches resultierte eigentlich nur daraus dass Braddock ständig Reißaus nahm. Der Great Khali ist inzwischen als Face gut over und dürfte somit neuen spannenden Paarungen entgegensehen.

Das nächste Match ging wieder um Titel, nämlich den US-Title von Shelton Benjamin. Er und R-Truth lieferten auch einen tollen Fight ab. Nicht nur das man technisch Einiges zu sehen bekam, das Match wogte ständig hin und her und hatte für so ein Showmatch in Europa einen klasse Aufbau. Beide Wrestler stellten den Sportsgeist in den Vordergrund und machten faire Gesten. Benjamin brach im Laufe des Matches dann mal, kehrte aber dann auch wieder zur Fairness zurück. Schlussendlich blieb der US-Title beim Gold Standard, Benjamin forderte aber Applaus für seinen unterlegenen Konkurrenten ein. R-Truth animierte dann Shelton noch zu einem Tänzchen. Alles Friede, Freude,Eierkuchen – bis dann Benjamin R-Truth beim Verlassen des Rings doch noch hinterrücks attackierte! Yes….

Das letzte Match vor der Pause war ein Tag-Team-Match wo ich meinen Spass daraus bezog konträr zur Halle zu agieren. Finlay aus 10m gleich mal den Daumen nach unten gezeigt, Matt Hardy ausgebuht und dementsprechend Mark Henry und Chavo Guerrero hochleben lassen hehe. Coole Aktion von Mark Henry als er das Shirt zeriss dass Matt Hardy ins Publikum werfen wollte. Dann konnte die Halle meine Kommentare auch gut verstehen, feuerte ich ja die Heels an. Nur um dies durchzuhalten fehle dann doch das Selbstvertrauen.

Aber alle hatten Spass, die WWE bot gutes Familien-Entertainment an diesem Abend.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit dem Match Kung Fu Naki gegen The Brian Kendrick, wo ich glatt den Sieger jetzt falsch getippt hätte. Kendrick etabliert sich als ambitionierter Undercarder und feierte einen Sieg gegen Funaki. Ezekiel Jackson griff auch kaum zu Gunsten Kendricks ein. Warum dieses Match aber im zweiten Teil des Abends positioniert wurde?

Der Semi-Main Event war dann die Auseinandersetzung der beiden Titelkandidaten Jeff Hardy und Vladimir Kozlov. Kozlov dieses Mal ohne Interviewaction. Jeff Hardy natürlich wieder der Liebling der Marks und Sieger des Matches. Aber durch Disqualifikation als Kozlov einen Stuhl von außerhalb des Rings einsetzte. Für mich das einzig logische Ende und man darf gespannt sein was bei der Survivor Series am 23.11.08 passiert.

Den Main Event bestritten dann Big Show und Triple H. (was für ein Vieh!). Der Champion setzte sich nach überzeugender Leistung beider Akteure durch und als Triple H mit dem Publikum feierte klatschte er auch mich ab! Ich wasche mich also nie mehr hehe….

Ein zufriedenstellender Abend, auch wegen des Fehlens von MVP und dem Undertaker.

Noch ein bisschen Frieren an der S-Bahn-Haltestelle und dann eine kurze Nacht im Hostel verbracht.

Sonntag, 09. November 2008

Judo-DM

Von zico32, 16:18
 

Endrunde Deutsche Judomannschaftsmeisterschaft – Samstag 08.11.2008

Josef-Stanglmeier-Halle Abensberg

 

Grand Final der Best Four im deutschen Judosport. Und dieses Jahr fand dieses Finale vor der Haustür beim deutschen Serienmeister und aktuellen Europacupdritten TSV Abensberg statt.

Um 10.40 Uhr war die Josef-Stanglmeier-Halle in Aumühle fast ausverkauft, die Tageskasse hatte aber schon noch geöffnet. Im Vorfeld der Einzug der Teams plus Maskottchen, die hunderste Ehre für Judolegende Otto Kneitinger mit Filmbeitrag und die Grussworte von Bürgermeister und Judobundpräsi.

Im ersten Halbfinale standen sich der Judoclub 90 Frankfurt/Oder und der TSV Großhadern gegenüber. Die Münchner holten Ihren ersten Punkt durch Mindia Khomizuri und beendeten den ersten Durchgang mit einer 5:2 Führung, wenig Hoffnung also für die Brandenburger.

Das zweite Halbfinale bestritten der Judoclub Ettlingen und der Gastgeber und dazu gibt es eine Vorgeschichte. Der TSV Abensberg musste im Vorfeld der Olympiade in Peking sämtliche Nationalkämpfer abstellen und kassierte so seine einzige Saisonniederlage in Baden-Württemberg. Trotzdem gewann man die Bundesliga Süd noch vor Ettlingen.

Es war also Revanche angesagt und nach dem ersten Durchgang stand es 6:0 für Abensberg.

Beide Kämpfe also schon fast entschieden, Zeit für eine Mäcesmittagspause für mich.

Als ich wieder in die Halle zurückkehrte beendete der TSV Grosshadern aus München gerade seine Partie mit 9:5 und zog damit in den Endkampf ein.

Im zweiten Durchgang gegen Ettlingen schickte Abensberg außer Dominik Liebl (der prompt seinen Kampf dann klar verlor) seine zweite Garde auf die Matte und siegte so nur mit 8:4.

Der Finaleinzug war aber natürlich ungefährdet und so gab es die erhoffte Auseinandersetzung der beiden Teamjudolegenden um den Titel.

Miklos Ungvari besiegte Gabriel Gillessen, Ole Bischof setzte sich gegen Thomas Löffl durch. Björn Bachmann (irgendwie wehleidig der Mann) erhöhte auf 3:0 für Abensberg gegen Gerhard Dempf. 4:0 durch Kyoshi Uematsu gegen Alex Holzmann, 5:0 durch Dominik Liebl gegen Tobias Englmeier und 6:0 für den TSV Abensberg durch Andi Tölzer gegen Daniel Nussbächer, einzig Franz Birkfellner, der wirklich ein toller Judoka ist, verkürzte auf 6:1 für Grosshadern gegen seinen Gegner Dominik Gerzer.

Nach 15 Minuten Pause verkürzte Grosshadern sogar auf 6:2. Als nächstes war Olympiasieger Ole Bischof wieder auf der Matte und der Kampf wurde richtig stiff. Die beiden Judoka vergassen zum Teil den Ehrenkodex und lieferten sich eine sehr harte Schlacht. Als der Mattenrichter (die übrigens mit Socken rumlaufen) auf 7:2 entschied gab es sogar noch einen unrühmlichen Abgang. Auch der nächste Fight war ziemlich hart geführt. Aber 8:2 für Abensberg und damit der Gewinn der deutschen Meisterschaft. Nun war die Luft raus und der Serienmeister konnte auch die restlichen vier Kämpfe für sich entscheiden und so deutlich mit 12:2 das Finale für sich entscheiden. War ein ganz netter Nachmittag in Abensberg.