Happy Birthday to me
Von zico32, 22:11Bin am Dienstag 32 Jahre alt geworden.
Das coolste Geschenk kam von Kumpel Michael Gross: Eine CD der Gruppe "I like trains" :-)
Stefan
Bin am Dienstag 32 Jahre alt geworden.
Das coolste Geschenk kam von Kumpel Michael Gross: Eine CD der Gruppe "I like trains" :-)
Stefan
Habe Mittwoch ein Kreisklassespiel besucht, die Liga soll ja (auch) voll werden. Und siehe da, eine äußerst positive Überraschung, nennt man doch eine hübsche Tribüne sein eigen, wäre durchaus etwas für den Informer (da auch Saal drinsteht). Jedenfalls, ob Informerground oder nicht, ein Besuch hier lohnt. Die Preise sind auch zivil, aber man beschäftigt die definitiv schlechtesten Leiterwagenkinder der Welt. Rannten im Turbotempo um den Platz, da konnte man gar keine Bestellungen absetzen. Heute traf man im Derby auf Neustadt/Do. und ich machte es mir unter einem schattenspendenden Baum gemütlich. Neustadt ging in Führung, dann fielen zwei Tore für Sandharlanden vor der Pause. Diese Führung konnte man aber nur bis zur 80. Minute verteidigen, dann wurde man vom Staffelfavoriten aus Neustadt ausgekontert. Innerhalb 10 Minuten war ich dann wieder daheim.
Fazit: Empfehlenswerter Ground
Regionalliga Nord 2. Spieltag – Sonntag 23.08.2008 – 1420 Zuschauer
Altona 93 – Chemnitzer FC 4:3 (3:1)
Um 4.30(!) Uhr klingelte der Wecker wieder. Kurz unter die Dusche, auch bitter nötig, um dann bei prügelharter Hardcore-Musik zum HBF Regensburg zu fahren. Wie nicht anders zu erwarten verpennte ich außer die Umstiegspause in Nürnberg die gesamte Zugfahrt bis HH.
Dort am Dammtor ausgestiegen und Orientierungsversuche gestartet. Durch reinen Zufall landete ich im selben Bus wie Rolex, also gleich professionelle Anleitung gehabt. Am Veilchenweg dann den Metrobus verlassen. Rolex ging noch mit anderen Altona-Fans in eine Gastwirtschaft, ich erkundete schon mal das spannende Drumherum am Stadion Hoheluft.
Für 8 Euro erhielt man Eintritt, Almtraum und
Dafür lief es auf dem Spielfeld hervorragend. Schiri Bibi Steinhaus verhängte nach 5 Minuten den ersten Elfmeter der Partie, den Michael Starck souverän verwandelte. Kaum 5 Minuten später Elfmeter auf der Gegenseite, den Kalaycioglu im Tor der Altonaer vereitelte.
Das Spielfeld selbst erinnerte an eine Bezirkssportanlage mit einer fehlenden Hintertorseite, das restliche Stadion war schön und regionalligatauglich gemacht worden. Der Gästeblock ist sehr einladend ausgefallen, die Stehstufen auf Heimseite sollten der Publikumsressonanz bei Altona 93 Herr werden, nur leider mussten die Holzsitze auf der Sitztribüne Plastik weichen.
Die durchaus politischen Fans von Altona 93 sahen nun wie ihr Team durch grossen Kampf überzeugte und das Ergebnis auf 3:0 hochschraubte. Mir imponiert die Spielweise der Hamburger sehr.
Nun gab es Tumulte im Gästeblock. Offensichtlich wollten ein paar Fans frustriert gehen, wovon sie andere mit Faustgewalt abhalten wollten. Schon gab es Trauben- und Rudelbildung und einen Polizeieinsatz. Gewahrsamnahme und Befreiungsversuche und der Fight Club war eröffnet…Der 3:1 Anschluss kurz darauf durch Eigentor war zunächst nur eine Randnotiz. In der Pause versuchten Micha und ich Rolex ausfindig zu machen, in unsere Arme liefen aber nur die Bielefelder.
Also zu viert wieder Position hinter dem (nun) Altonaer Tor eingenommen,
Plötzlich böllerte es draußen vorm Stadion, (gerüchteweise) USP war aufgelaufen, jedenfalls aus dem linken Spektrum. Fortan drangen Sirenen ins Stadion…
Dort spielte sich inzwischen den Spielklimax ab. Benjamin Boltze erzielte den 3:3 Ausgleich für den CFC woraufhin 150 Mann (oder so) den Zaun bestiegen und ihn mal ordentlich ramponierten. Altona antwortete aber genau 4 Minuten später mit dem Siegtor, was einigen Werbebanden im Gästeblock gar nicht gut bekam. Nun spielte Chemnitz Katz und Maus mit den Einsatzkommandos. Zaun rauf, Knüppel schwing, Zaun runter, Pöbeln, Spucken, Ducken.
Altona 93 pöbelte inzwischen auch gut, hier war Feuer drin, jede Minute der langen Zugfahrt heute war dieses Erlebnis wert. Die durchaus vorhandenen Wurfmaterialien im Heimbereich wurden aber nicht zweckentfremdet, die Antifa war auch mal anders drauf *g*
Mit Schlusspfiff natürlich grosser Jubel bei den Hamburgern, für die Gäste gab es eine Blocksperre. Vor dem Stadion hatten sich an der Kreuzung inzwischen grössere Gruppen versammelt. Die Polizeitaktik war nun die Gäste mit Bussen zum Bahnhof zu bringen. Die Truppen von vorhin waren scheinbar vertrieben worden. Um die Sachsen einsteigen zu lassen war die Martinistrasse versperrt worden, als sich die Gästeblocktore öffneten rückten die Leute von der Kreuzung mal näher auf. Wie auch immer, USP oder Leute von dort hatten das Stadion wohl inzwischen umlaufen und attackierten nun die Gästebusse. Ob so oder mit Steinen vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls heulten wieder mal die Polzeisirenen und auch in Harburg soll es zu Aktionen gekommen sein. Das Spiel war als Risikospiel eingestuft worden und es dürfte noch öfters in dieser Saison vorkommen das die Spiele von Altona als politische Plattform genutzt werden. Auch dies macht den Club, der diese Woche 100 Jahre Adolf Jäger-Kampfbahn begeht, aus.
Für mich ging es im Bus zurück zum HBF und konnte ich bisher HH nicht so in mein Herz schliessen so gab es heute durchaus nette Ecken zu entdecken. Am Bahnhof gab es dann Carbonara-Speisung und etwas SGE im TV. Um 18 Uhr ging dann mein ICE zurück in den tiefen Süden, also nochmal eine lange Fahrt zu absolvieren. Weiterhin bleibt festzustellen dass mir auch nach vier Wochenenden das Zugfahren nicht auf den Senkel geht. Es gibt interessante Menschen zu beonbachten und Ruhe zur Lektüre. Nur das ICE-Netz ist nicht wirklich frei von Funklöchern. Bis Nürnberg eine schöne Fahrt, dann leider eine böse Sache dass der (letzte) ICE nach Passau heute 50 Minuten auf Anschlussreisende wartete. Einerseits beruhigend falls man selber mal in einem verspäteten ICE sitzen sollte, aber heute Nacht bedeutete díes eine Heimkunft um 1 Uhr und somit eher zu wenig Schlaf vor der Arbeitswoche.
3. Bundesliga 4. Spieltag – Samstag 23.08.2008 – 4483 Zuschauer
SC Paderborn – SSV Jahn Regensburg 3:1 (1:0)
Der Freitag Abend war länger geworden, verlangte Greentree doch nach einem Lift die ich ihm gerne aus Ingolstadt gewährte. Dann Klönschnack und Verköstigung einheimischer Bierspezialitäten bis um Mitternacht bevor sich für 5 Stunden niedergelegt wurde.
Der 6.22-Zug nach Nürnberg war unser gemeinsames Begehr, mit dabei bis Paderborn dann auch noch der Burgi. In Nürnberg verliess uns mein westfälischer Gast gen Freiburg, wir wollten zunächst auch umsteigen um Burgi’s Zugbindung nachzukommen. Am Bahnhof lautete die Message der Anzeigetafel aber dass dieser Zug 40 Minuten später kommen würde und so ging es flux in den (ersten anderen) ICE zurück. Den Kopf also bis Würzburg in den Sand gesteckt, alles aber ein Pyrrhussieg. In Würzburg dann Bahnchaos par excellence. 40-60 Minuten Verspätungen, Notarzt im Gleis, Streckensperrungen, wir hingen erstmal zwischen Baum und Borke angesichts dieser Aussichten. Also ein Frühstück eingenommen, Zeit hatten wir ja jetzt. Und Zeit Burgi’s tolles Hobby journalistisch zu dokumentieren. Trambahnlinien komplettieren hat was. Um meine Komplettierung mussten wir nun aber etwas bangen.
Ab Würzburg nutzen wir dann wieder „Burgi’s Zug“ und waren mal so frech uns auf reservierten Plätzen niederzulassen, was auch beachtliche 35 Minuten bis Fulda gut ging, womit nur noch 25 bis Kassel auf dem Gang zu überbrücken waren. Hier spielten wir etwas die Unterhalter der gestressten Mitreisenden. In Kassel dann wieder in die Verbindung die ich ursprünglich nutzen wollte, womit Burgi dankenswerterweise Risiko fuhr. Der Schaffner beließ es aber bei einer Belehrung über Modalitäten womit wir….tatata…um 12.15 Uhr in Paderborn waren. Den Shuttlebus zum Stadion hatten wir auch schnell ausgemacht und schmissen uns vor selbigen. Beim Ausstieg wurden wir bezichtigt am Wetter schuld zu sein, kämen wir doch aus REGENsburg. Also rein in den grauen Einheitskasten und schon standen wir…in Finke’s Wohnwelt…nein…aber das neue Stadion in Paderborn liegt direkt neben dem Einkaufszentrum des Mentors und ist diesem zum Verwechseln ähnlich.
Am Stadion wurde wieder der Beweis angetreten das Ordner wie Lemminge funktionieren und so wurden Tore nicht geöffnet und das Wiedersehen mit unseren Busfahrtfreunden etwas verzögert. Aber wir bekamen das Gebilde noch früh genug zu sehen, konsequenterweise müsste es am Kiosk Frikandel geben.
Ein Besuch eines Jahnkicks mutet langsam ebenso „stressig“ wie bei der Eintracht an, viele viele Hände zu schütteln, was mich sehr freut auch wenn die eine oder andere Person doch zu anhänglich ist. Nur Matze Weigert wird vermisst!
So war die Wartezeit auf den Anpfiff schnell vorbei und es konnte begonnen werden den Jahn lautstark zu supporten.
Zu Gast etwa 60 Jahnfans, Pasa+zwei Kumpels aus Chemnitz und die Hopp Hard-Crew.
Sie sahen einen faden Kick, insbesondere Regensburg erspielte sich eigentlich keine Torchance im ganzen Spiel. Der Elfmeter zum 1:0 für Paderborn war trotzdem keiner, deshalb ärgerlicher Rückstand zur Pause. Die Gastronomie in Paderborn erhält von mir Pluspunkte, prompte und freundliche Bedienung, für die Preise können die Angestellten ja nix für.
Der mir sympathische Jahnkeeper Becker erhielt dann die rote Karte wegen Handspiel außerhalb des Strafraums, womit sich Paderborn auf dem Weg zum ersten Heimsieg im neuen Estadion wähnte. Plötzlich gab es aber Elfmeter für den Jahn und es konnte ausgeglichen werden. Nun hofften alle darauf dieses Ergebnis über die Zeit bringen zu können. Leider ließen aber irgendwann die Kräfte nach, Ersatzkeeper Sattelmayr konnte jedenfalls nichts für die beiden folgenden Gegentore. So fiel der Paderborner Sieg auch ein Tor zu hoch aus.
Mit dem Schlusspfiff machten sich Burgi und ich auf die Suche nach den Shuttlebussen zurück zum HBF, auch diese Aufgabe konnte mit Bravour gemeistert werden. So hatte man noch 45 Minuten um sich einen Döner zu holen und sich total nassregnen zu lassen. Immer mal wieder patschnass, dazu tiefere Temperaturen und wenig Schlaf, dass gibt viel zu tun fürs Abwehrsystem des Körpers hehe. Pasa+Co begleitete uns noch bis Kassel HBF im Zug, in Wilhelmshöhe stiegen wir um und konnten noch zusehen wie der Mannheimer Pöbel in den ICE nach Hause getrieben wurde. Der Sicherheitsspirale dreht sich immer schneller…
Die Fahrt bis Nürnberg wurde verlabert, die Mitfahrer wollten noch unsere Identität verraten (wobei uns Burgi mit seinem Regensburger-Pulli wieder auffliegen lassen hat). Unser Zug nach Hause hatte dann in Nürnberg 15 Minuten Verspätung, was nun wiederum Burgi lockerer nahm als ich. Gegen 22.30 sperrte man dann die eigene Mietwohnung auf und nach paar Stunden am PC wurde um 2 Uhr das Licht gelöscht.
Samstag wird in Paderborn angetischt. Vom neuen Stadion erhoffe ich mir nix, aber die Stadt selbst hat ja meist Abenteuer parat. Mal sehen.
Sonntag dann Hamburg auf dem Plan. Der Kracher Altona 93 gg CFC lockt ins Stadion Hoheluft. Ich denke das wird ganz gut.
Auch nach dem 1.9.08 wird diese Seite weiterleben, als Archiv für ältere Berichte da die Hauptseite inzwischen aus allen Nähten platzt und da mal dringend aufgeräumt werden muss.
Allen Usern viel Spass beim Fussi am Wochenende. Nehmt euch auch Zeit um Land und Leute kennenzulernen!
Zico
Motivation ist heute auf Urlaub gewesen. HSV II muss noch 14 Tage auf meine Anwesenheit warten.... heute nur Fernsehfussball. Muss auch mal sein...
Zico
Regionalliga Nord 1. Spieltag – Freitag 15.08.2008 – 2625 Zuschauer
KSV Holstein Kiel – SV Wilhelmshaven 0:2 (0:2)
Nach Kiel kommt man nicht aller Tage, jedenfalls nicht von Kelheim aus. Feiertag und D-Pass machten es möglich dann sogar die Reise noch relativ ausgeschlafen anzugehen.
Dieses Mal war mir das Platzglück nicht ganz hold, die Züge am verlängerten Wochenende sehr ausgebucht. Zusammen mit einem Zugausfall bedeutete dies von Nürnberg bis Fulda einen Platz auf dem Gang. In Hannover wieder mal Potato Place beehrt, einer der schönsten Orte Deutschlands *g*
Mit einem weiteren ICE ging es dann über Hamburg nach Kiel. Dort die Reisetasche ins Schliessfach und sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut gemacht.
Mit dem Bus ging es dann zur Hansenstrasse und in wenigen Metern zu Fuss zum Holsteinstadion wo schon mein Ticket für mich bereitlag. Etwas das Umfeld erkundet, nette Security hier, den örtlichen Ultras nen Euro gespendet und die Bratwurst verköstigt die hier vor allem heiss ist.
Das Holsteinstadion ist ein sehr schöner Ground, vereinzelt ist man auch hier sehr nah am Spielgeschehen. Aus dem fernen Wilhelmshaven waren heute leider nur 2/3 Autobesatzungen angereist. Für mich war es heute wirklich etwas Besonderes endlich hier mal ein Spiel zu sehen.
Ich nahm bei den Reporterplätzen platz und hatte eine gratis Spielkommentierung, NDR-Radio operierte direkt hinter mir bzw. besetzte meinen Platz. Ein kleiner Junge dürfte auch seinen Berufswunsch manifestiert haben, frech gefragt ob er bei „uns“ sitzen darf und dem Radionmenschen gleich mal unter die Arme gegriffen. Überhaupt nette und offene Leute hier.
Holstein Kiel hat sich viel vorgenommen für die Saison, im Stadionmagazin wird sich ganz offen zur Favoritenstellung bekannt. Richtig gut los ging die Saison für die Norddeutschen aber nicht, nach 10 Minuten verhängt Schiri Kampka einen Elfmeter gegen Kiel den Wilhelmshaven dann auch zu verwandeln wusste. Und bis man sich versah stand es auch schon 0:2 aus Sicht der Kieler in der 17. Minute. Sofort war auch relativ grosser Unmut des Publikums zu spüren. Letztendlich war es ein Abend unter Flutlicht an dem Kiel nicht viel gelingen sollte. Ich freute mich Jan Hoffmann wieder mal spielen zu sehen, er viel aber dem Unmut des Trainers Peter Vollmann zum Opfer und blieb in der Halbzeit in der Kabine. Sieht man sich die Aufstellung der Kieler Störche (dummes Wappentier irgendwie, wer hat schon Bammel vor Störchen?) an so kann man sich schon vorstellen dass Holstein ein Wörtchen mitzureden hat in dieser Liga, es dürften aber auch weitaus schwerere Kaliber als Wilhelmshaven kommen, sieht bisher nicht gut aus für die Landeshauptstädter.
Nach Spielschluss zügig das Stadion verlassen und mit dem Bus zurück zum HBF. Dort genehmigte ich mir eine Mahlzeit bei subways, ist aber auch überall dieselbe Pampe.
Dann die letzten Minuten FCB:HSV auf Grossleinwand konsumiert, mal aufregend dass hier keiner zum FCB hielt.
Im Cinemaxx Kiel schaute ich mir dann den Zohan-Film von Adam Sandler an und nun galt es die Nacht zu überbrücken. Eine Wanderung über den Berliner Platz zum Jansendamm wo sich in der Haßstrasse die Pumpe befindet. Bigga Bashment Jamaica-Sounds by Hotta Music, leider gänzlich ohne Publikum so dass es bei etwas Listening und einem Astra blieb.
Nach mir wurde die Party dann sofort beendet J
Mein Partyradar aus früheren Jugendtagen funktioniert aber noch. In der Legianstrasse gab es coole Housesounds im After Dark Nightclub, eine Location die mich sehr an die damalige Mandarin Lounge erinnert. Der Eintritt von 5 Euro sprach ohnehin für sich (Fünfmarksparties sind die Besten) und in diesem Wohnzimmer waren die Partygäste gut am tanzen.
Die DJs spielten etwas hitlastig, aber mir sollte es recht sein, die Zeit ließ sich hier super rumkriegen. Drei Uhr, ich wollte noch nicht „heim“, 4 Uhr ebenso. Für 4.30 Uhr was mein Ende anvisiert, die Party wurde dann selbst um 4.27 Uhr beendet (hurra, wieder Last Man Standing bei noch anwesenden 8 Personen). Ein Spaziergang zurück zum Bahnhof war jetzt genau das Richtige. Dort dann die trockene Kehle befeuchtet begann es im Hirn zu rattern. Wie nun weiterverfahren? BFC Dynamo konnte mich nicht wirklich motivieren, was weniger am DDR-Rekordmeister lag sondern am Gegner aus Bentwisch. Nobbi besuchen? Hmmm… Entscheidung erstmal bis Hamburg vertagen. Der RE dorthin war dann leider mit recht sperrigen Sitzen ausgestattet, Schlaf daher erst mit Verzögerung möglich.
In Hamburg dann die Wahl zwischen linker und rechter Bahnsteig. Berlin oder in den Süden der Republik? Und ich entschied mich für den Süden, eventuell mit der Option auf dem Weg doch noch ein Spiel mitzunehmen, einfach mal frei und spontan sein.
In Hannover war dann wiederum ein Sitzplatzwechsel erforderlich, die Züge an diesem Wochenende wirklich sehr stark frequentiert. Konnte aber dann bis Würzburg gut durchpennen, wo ich eine KFC-Mittagspause einlegte. Dann ging es nochmal für zwei Stunden in den nächsten ICE, ein fahrender Rentnerexpress. Ein Grossteil davon war auf dem Weg zur Kur in Pocking. Somit konnte der Samstag Abend im heimischen Wohnzimmer verbracht werden.
Zico
Landesliga Mitte Bayern 5. Spieltag – Mittwoch 13.08.2008
ASC Simbach – FC Dingolfing 0:4 (0:0)
Die erneute Komplettierung der Landesliga legitimiert schon mal ein leicht früheres Gehen auf Arbeit, heute aber ohne Zugticket, sondern mit der Regensburger Bande.
Stigsi und Keumel bestiegen am Jahnstadion meinen Astra und ich fuhr uns bis zum Steinacher Edeka wo der alte Kommunist Ibo schon auf uns wartete. Die Bundesstrasse nach Eggenfelden war dann sehr verstopft so dass unser Zeitpolster immer mehr schmolz. Letztendlich kamen wir 5 Minuten zu spät in Simbach an obwohl wir den Platz sofort fanden. Bis alle drin waren war schon eine Viertelstunde gespielt. Ibo und ich, die Komplettierer gaben der anderen Beiden Freibier aus und während es leicht vom Himmel tröpfelte endete die erste Halbzeit ohne besonderen Highlights.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit schoss Dingolfing das 0:1 während wir in tiefgreifende Gespäche verwickelt waren. Neben uns war auch eine fünfköpfige Hoppertruppe aus dem Bayernumfeld vor Ort. Im sehr schönen und idyllische gelegenen Stadion der Stadt Simbach hatte Dingolfing kurz nach dem Führungstreffer per Elfmeter die Chance eben diese auszubauen. Der Simbacher Torwart konnte aber parieren, verletzte sich jedoch dabei an der Schulter. Durchgestanden hat er trotzdem, dass er noch drei Tore kassierte wird ihm aber weniger gefallen haben. Das Endresumee muss lauten dass Dingolfing doch verdient gewann. Die Wurstsemmeln schmeckten gut und trotzdem fand ich den Abend nicht so toll.
Vielleicht lag es an einer sich anbahnenden Grippe, jedenfalls war das ganze Drumherum nicht ganz angemessen für den Akt der Ligakomplettierung. Wahrscheinlich wurmte mich aber das verspätete Eintreffen, so dass ich ernsthaft darüber nachdenke Simbach nochmals anzusteuern. Vorerst steuerten wir aber wieder Steinach an, diesmal rasanter weil die Strassen nun freier waren und weil Obi um 22 Uhr zum Dienst antreten musste. Ich verlangte zu dieser Zeit von meinen Mitfahrern das Fahrgeld und steuerte wieder gen Kelheim wo ich sehr schnell ins Federbett fiel.
DFB-Vereinspokal 1. Hauptrunde – Sonntag 10.08.2008 – 5000 Zuschauer
TSG Neustrelitz – TSV 1860 München 0:2 (0:2)
Nach gutem Frühstück für 4 Euro räumten Grünebaum und ich das Hostel und begaben uns zum HBF. Dort trafen wir Jacoby der gleich mal einen nachahmenswerten Toilettengeldspartipp vorführte. Auf dem Gleis nach Neustrelitz sammelte sich dann mehr und mehr die Hopperprominenz. Teamchef Ralf, einer der Mardos, Braunschweiger usw…
Jacoby hatte viel vom SGE-Spiel in Pfullendorf zu erzählen und der gesamte Zug wurde von einer WET-Besatzung aus 1860 München unterhalten die am Samstag um 7 Uhr in München gestartet waren, die Nacht in Berlin verbrachten. Diese machten Polonaise mit tollstem Schlager (ich fand mein Glück im Zug nach Osnabrück) und hatten zusammen wohl 25 Promille. Nach dem Spiel ging es für diese Reisegruppe bis nach Leipzig, dort galt es wiederum die Nacht rumzukriegen um dann Montag 11 Uhr wieder in der bayrischen Landeshauptstadt einzutreffen. Uns empfingen ein paar Polizeiwannen wo wir die Mitfahrt dankend ablehnten und Regen in Neustrelitz. Vorbei am Tierpark ging es durch den Wald bis zum Parkstadion. Normaler Oberligaeintritt 5 Euro, heute wegen Pokal 15. An einem Abhang formierte sich ein „Hopperblock“ und es war heute ganz gut dass man Leute zum Quatschen hatte. Das Spiel sei schnell erzählt. 90 Minuten Dauerregen, zwei Münchner Tore innerhalb 90 Sekunden, Neustrelitz bemüht sich, 1860 tut das Nötigste und schon können die 300 mitgereisten Löwenfans den Einzug in die nächste Pokalrunde feiern.
Auf dem Weg durch die Stadt zum Bahnhof gab Teamchef Dirk den Entertainer und schon saßen wieder alle im Zug zurück nach Berlin. Der Grossteil musste dann gleich weiter, für Grüni und Jacoby blieb noch ein Snack bei Mäces und ich hatte nach deren Verschwinden noch zwei Stunden in der Bundeshauptstadt zu überbrücken. Nähe des Bahnhofes gab es eine Sandskulturen-Ausstellung deren Eintritt von 6 Euro uns schon am Vormittag zu viel war, aber wie diese Sandburgen auch Unwetter überstehen wäre sicher höchstinteressant zu erfahren. Ich schlenderte dann die Invalidenstrasse entlang, auf der Suche nach etwas Essbarem, entschied mich aber dann doch für ein Fischrestaurant im HBF wo ich mir Rotbarschfilet und Bratkartoffeln munden ließ. Noch kurzer Blick in den Virgin Megastore und dann ab in den Nachtzug von Wannsee nach Wien. Mit mir im Abteil ein Deutscher, ein Wiener Ehepaar und zwei Mädels aus Frankreich. Um 21.45 Uhr wurde das Licht gelöscht, der Schlafkomfort war besser als Kopenhagenfahrt I und schlechter als Kopenhagenfahrt II und um 4.30 Uhr weckte mich der Schaffner, gab mir endlich meinen Deutschlandpass wieder und ich war Montag 5 Uhr wieder zu Hause wo es vor der AOK noch zwei Stunden ins eigene Bett ging.
Berliner Pilsener Pokal – Samstag 9.8.08
SC Borussia Friedrichsfelde – Hertha 03 Zehlendorf 3:2 (1:0)
DFB-Vereinspokal 1. Hauptrunde – Samstag 09.08.2008 – 3511 Zuschauer
Tennis Borussia Berlin – Energie Cottbus 0:3 (0:2)
Der Freitag Abend in Münster und bei Grünebaums entfiel gesundheitsbedingt, also startete die Tour erst am Samstag. Der ICE brachte mich nach Berlin wo ich völlig überwältigt im neuen Hauptbahnhof stand. Grüni kam paar Minuten später an. Zuerst Tagestickets gezogen, was sich dann wenig später gleich bezahlt machte. Die grössten Assis sind die Kontrolleure in Berlin *g* - echt, solche Klamotten tragen nicht mal Penner.
Wir betrieben Groundspotting in Pankow (bei der Borussia), ehe es zur anderen Borussia nach Friedrichsfelde ging (man merkt dass Grüni dabei ist). Dort tummelte sich zur Ansetzungszeit nur die Gastmannschaft, danach war nur das Heimteam auf dem Platz. Grund der Verzögerung das Fehlen eines Schiedsrichters. Um 14.30 Uhr waren dann aber 23 nötigen Menschen zusammengekommen. Vor mieser Kulisse hatte Friedrichsfelde mehr vom Spiel und führte verdient zur Halbzeit. In der Klause gab es Pivo, herzhaft bissig serviert, die Berliner Schnauze ist nicht so die meine. Die zweite Hälfte nahm dann einen spannenden Verlauf. Zehlendorf führte plötzlich 2:1, dann der Ausgleich und alles sah nach Verlängerung bei diesem müden Kick aus. Lustig auch die als Linesmen abgestellten Trainer der Teams. Schon ungewöhnlich wenn die Linienrichter unvermittelt und in voller Lautstärke Anweisungen geben *g*
In der 94. Minute schoss dann, zu unserer Freude, Friedrichsfelde das 3:2 und war somit eine Runde weiter im Berliner Pokal. Wir checkten dann im Hostel an der Warschauer Strasse ein bevor wir uns auf den Weg zum Mommsenstadion machten. In der Bahn ein paar Cottbuser Fans, aber soweit nichts Ungewöhnliches. Kleiner Kessel am Messebahnhof, wir bahnten uns aber unseren Weg zur Heimseite. Eintritt mit 10 Euro soweit ok. Die Verpflegung ebenso.
Einen schönen Standplatz hatten wir auch. Es waren etliche Cottbuser heute mitgekommen, es hing sogar die Inferno-Fahne. Auf Heimseite ein paar Anhänger, etwas lethargich etwas, bis auf die sehr gewöhnungsbedürftige Zusammensetzung des Publikums, schwerst alternativ jedenfalls. Nähe des Heimblocks formierten sich noch knapp 20 offensichtlich rechtspolitische Menschen um zu provozieren.
Eine schlechte Idee von Grüni war es dann dass er Mitte der ersten Halbzeit ein Bier wollte. Ich war mit Hohlen dran und so reihte ich mich in die Schlange am Verpflegungsstand ein.
Ausstattung und Arbeitstempo mag gegen Ankaraspor genügen, heute war man mit diesem Ereignis aber überfordert bei Tennis Borussia. So dauerte es bis Ende der Halbzeit bis ich versorgt war und konnte so zwei schöne Tore der Cottbuser nur im Ansatz sehen.
Das Spiel also zur Halbzeit entschieden, es sollte aber nicht langweilig werden.
Mit Wiederbeginn wechselten viele Worte und paar Gegenstände von „rechts“ nach „links“ und andersrum, kurzum, die politische Wortschlacht war im vollen Gange. Nun ging die Policia dazwischen und verwies die rechten Pöbler des Stadions. Auch Cottbus war ziemlich provoziert von den Vorgängen auf „ihrer Seite“ und so marschierte die Polizei in immenser Stärke in deren Block. Paar gute Scharmützel gab es nun, fast nebenbei erzielt Energie noch das 0:3. Für bundesdeutsche Verhältnisse ging es relativ gut ab. Nun denn, Spiel aus, noch etwas Becherpfand erwirtschaftet hieß nun die Aufgabe endlich dem Magen Gutes zu tun.
Wir entschlossen uns in Grünberg fortzugehen und kehrten in ein Bistro ein um dort Pizzen zu verspeisen. Dann noch ein Anschlussradler und das uns allein gehörende Zimmer konnte für die Nacht bezogen werden.
Was dem Fussgelenk fehlt erfahre ich wohl erst Donnerstag Abend, blöde Sache. Tausche mein linkes Bein gegen ein Neues ein...
Angesichts dessen werde ich wohl auf Münster am Freitag verzichten, da ist mir Berlin mit Grünebaum wichtiger....sieht so aus...
Die Kommentarfunktionen dieses Blogs sind seit heute deaktiviert. Infantile Gestalten die sich austoben müssen bewirken so etwas eben manchmal. Ich hoffe das ist nicht mein Publikum für die ich die Texte schreibe...
Zico
NFV-Verbandspokal 1. Runde – Sonntag 03.08.2008 – 250 Zuschauer
MTV Gifhorn – Heesseler SV 4:0 (2:0)
Typisch Skandinavien war es 5 Uhr taghell, besonders ich schlief bei offenem Fenster. Das Frühstück in der Herberge mundete sehr gut, auch wenn ich etwas neben meiner Spur stand.
Böse Überraschung aber dass ich inzwischen fast gar nicht mehr laufen konnte, das Bein tat höllisch weh. Kurz vor 9 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück nach Germany. Nobbi hätte auch tolle CDs einstecken gehabt um uns die gerade Tundra des Landes etwas aufzupeppen, nur sein CD-Spieler ist ne Diva, jede Scheibe nimmt die nicht.
In Flensburg kurze Rast um am Bahnhof eine Mitfahrerin einsteigen zu lassen. Aus der druckfrischen BamS ließ heute ich mal Nobbi die Ergebnisse der 3. Liga und von Tests raten, Melli auf der Rückbank machte gleich munter mit hehe.
In Bahrenfeld (Tocotronic 4ever!) parkte dann Melli’s Karre und wir setzen den weiteren Weg gen Niedersachsen wieder zu zweit fort. Am Elbtunnel (nur Kultorte heute) formierte sich Stau, schlecht für unsere Nerven, aber wenigstens was zu gucken mit lauter Rockern die vom Wacken Open Air heimfuhren. Lauter schwere Jungs und Mädels in Kutten und langen Haaren, nächstes Mal fahren Nobbi und ich auch dort hin.
Bei Uelzen gab es auf der Landstrasse (Autobahn lohnt in diesem Landstrich nicht) übelste Umleitungen. In Uelzen selbst Kultur mit Besichtung des Hundertwasser-Bahnhofs und ich sicherte mir eine Platzreservierung im Zug für den Abend.
Auf geht’s auf die letzten 25 km bis Gifhorn und zum Stadion Flutmulde. Ohne ein Wort zu sagen erhielt ich Behindertenrabatt an der Kasse, musste nicht mal meinen Versehrtenausweis vorzeigen… Endlich Futter fassen. Tolle Krakauer, tolle Bratwurst, tolles Bier = geiler Verein. Junior-Hofer wäre bei den schwarz-gelben Vereinsfarben auch dahingeschmolzen. Das Stadionheft klärte gut über den Modus des NFV-Pokal auf und versprach ein offensives Spiel. Und der amtierende Niedersachsenmeister Gifhorn legte los wie die Feuerwehr, erste Grosschance nach wenigen Sekunden, schnelle Führung und dann nochmal nachgelegt. Dazu auch das Publikum in Einzelfällen eine Augenweide, das tröstet den Schmerzpatienten wenigstens ein bisschen. Auch nochmal eine Krakauer nachgeschoben, passt schon.
Zweite Halbzeit, Seitenwechsel, ansonsten aber selbes Bild wie in den ersten 45 Minuten. Gifhorn on the run und schnell als der endgültige Sieger feststehend. Nobbi noch ne Cola spendiert dafür dass er mich nicht in Gifhorn vegetieren lässt sondern mich noch mit nach Hannover nimmt. Nach weiteren Umleitungen und Baustellen waren wir dann dort, hatten noch etwas Mühe eine S-Bahn-Station zu finden, aber ein fettes Merci an meinen Lieblingsborussen für die Fahrdienste und die faire Preiskalkulation!
Mit der Schnellbahn bin ich dann zum HBF und dort (natürlich) zum Potato Point. Für die persönliche Klimabilanz dann noch ins Reformhaus (Trinkjoghurt fast so kultig wie Malzgetränke) und auf das Gleis. Natürlich fährt der ICE dann heute in umgekehrter Reihenfolge ein wenn man schon mal fusslädiert ist. Dafür hatte ich aber einen sehr guten Platz im Zug, Einzelsitz ohne Nachbar. Der Zug war gar nicht so ausgelastet wie von mir befürchtet, aber angesichts der gesundheitlichen Umstände kann ich die Reservierung als sinnvoll verbuchen. In Nürnberg nochmals umgestiegen wartete dann das härteste Stück Arbeit in Regensburg auf mich. Strecke HBF – Galgenberg zu Fuss…das bedeutete Willensschulung. Überstanden habe ich es auch….
SAS-Ligaen Dänemark 3. Spieltag – Samstag 02.08.2008 – 5273 Zuschauer
Vejle BK – Aalborg BK 2:3 (2:0)
The Beginnig of something to remember! Regensburg 6.22 Uhr Samstag, ICE nach Kiel/Nürnberg. Die Deutschlandpassfahrten beginnen, fünf Wochenenden im Block + nette kleine Ausfahrten zwischendrin. Und so sprach der Herr, durchquere dieses Land einmal im Leben von Süd nach Nord, nach Flensburg wo D an Dänemark angrenzt. IC nach Nürnberg, derb voller Zug nach HH und ein kultiger Schleswig-Holstein-Express nach Flensburg durch Orte wo man schon immer mal hin wollte. Der Gleis dieses SH-Express wurde kurzfristig nochmal geändert was zu Sprints und ausgepumpten Opas führte. Dazu belagerten ganze Heerscharen an Pfadfindern diesen Zug. Hamburg davor mal wieder solala, CSD war, gute Wurst gab es naja…
In Flensburg nahm mich Nobbi in Empfang, im Schlepptau eine Mitfahrerin die ich erst mal ne Minute in Deutsch zulaberte, die aber als Dänin davon nicht so viel verstand. Aus Arhus, auf den letzten Metern einer Europareise und nun mit uns bis Vejle im Nissan.
Auf der dänischen Autobahn gab es ein paar lustige Zeichen zu entdecken, ansonsten ziemlich geradliniege Streckenführung beim Nachbarn. Mit perfektem Timing erreichten wir Drei Vejle. Zuerst das Girl am Bahnhof abgesetzt, dann hin zum Vejle Stadion. Geparkt wurde provinziell in einer Seitengasse und als erstes wurde bedauert dass nicht im alten Stadion gekickt wird. Heute war Eintrittskarten löhnen angesagt, man erklärte uns persönlich den Untergang des Abendlandes.
Für einen Neubau aber eine ganz schöne Hütte, der Gästeanhang verteilte sich mal ultraweit im Block, also das Gegenteil von kompakt. Der Heimanhang ließ eine Performance einer Sängerin auf dem Rasen über sich ergehen, die wollte gar nicht mehr aufhören zu singen. Besser nochmal auf die Karten geschaut ob man nicht Konzertkarten erstanden hat, bei fremder Sprache weiss man ja nie…
Ein Fan der Heimkurve forderte auch vehement Aktivität beim Klatschen zum Rhythmus ein, keine Gelegenheit hier zu philosophieren hehe.
Nobbi brachte sich in Fotoposition, Plane über die Köpfe des Heimblocks, inklusive kleiner Dusche, die Choreo war wohl im Regen gelegen.
Nobbi erzählte das die Gegentribüne auch eine Kleinigkeit veranstaltete.
Endlich ging es los, für mich der Stehplatz eher ungünstig, plagten mich doch Fussprobleme so dass ich mich immer wieder hinsetzen musste. Vejle BK lag zur Pause zwei Tore in Front, der schlechte Saisonstart von Aalborg schien sich in einen total miesen zu verwandeln.
Trotz der klaren Führung war ich aber nicht sonderlich überzeugt vom Heimanhang.
Vejle BK hörte nur leider zur Halbzeit das Fussballspielen auf und so erzielte Aalborg binnen drei Minuten in der 60. und 62. Minute den Ausgleich, der Gästeanhang rastete mal zart aus…
Das Spiel nun auf Messers Scheide, der Support hätte besser sein können. Vejle kann den Schalter aber nicht mehr umlegen und kassiert in der 80. Minute das 2:3. Aalborg feierte nun gehörig seine Sieger und
Pizzatime, dazu Generika-Cola beim Araber, die etwas mit uns gemeinsam hatten, keiner von uns sprach dänisch. Hat wohl gemundet und das wenig rege Treiben in der Einkaufsstrasse konnte auch beobachtet werden. Wieder im Hotelzimmer soffen wir noch Wasser und Bier und legten uns recht bald schlafen.